Journalistische Radioformate


Jingles, Atmo und Filmmusik

Schön wäre es ja, wenn Sie alle Musik und Geräuscharchive, die Sie so zu Hause haben, verwenden könnten, aber so einfach ist das nicht. Wenn Sie nicht gerade bei einem kommerziellen Sender oder einem Bürgerradio arbeiten, dürfen Sie auf keinen Fall Musiktitel, Filmmusik oder Originalgeräuschkulissen aus Filmen oder Videoclips oder kommerziell produzierten Fernseh- und Radiosendungen verwenden, wenn Sie Ihren Podcast oder Ihre Magazinsendung veröffentlichen wollen.

Also alle lustigen und kreativen Ideen, die Sie bis eben womöglich mit Filmmusik oder bekannten Songs noch hatten, vergessen Sie es! Aber mit ein bisschen Einsatz und Zeit, können Sie vieles selbst produzieren oder in Tonarchiven suchen, die nicht der --> GEMA unterliegen. Solche Tonarchive gibt es bei mediaculture und anderen freien Radioprojekten oder Bürgerfunk.

Alle Geräusche, die Sie selber aufgenommen oder produziert haben, können Sie aber einbauen. Es gibt auch im Internet Quellen, wo Sie kostenlos Geräusche und Töne herunterladen können:

Jingles (kleine Erkennungsmelodien für den Anfang der Sendung oder des Podcasts) gibt es reichlich zur freien Verfügung im Internet.

Atmosphärische Geräusche wie Zuschauerstimmen, klatschen, vorbeifahrende Autos oder Züge, Rascheln im Wald usw. untermalen sehr schön die Sprechertexte oder die O-Töne. Sie erleichern es damit den Zuhörern/innen ein Bild oder eine Situation vor ihren Augen lebendig werden zu lassen.

Die folgenden Hinweise gelten nur für eingeschriebene Seminarteilnehmer/innen:
Weitere Hinweise finden Sie in: W. von La Roche/ Axel Buchholz (2004). Radiojournalismus. 8. Auflage. Berlin: List , Seite 94-106.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 16.04.2008 22:09 Uhr